Jahresplan

Bildung

Alle Schülerinnen und Schüler sollen ihre individuellen Zukunftschancen in unserer Gesellschaft selbstständig gestalten und wahrnehmen.

Geborgenheit

Uns ist es wichtig, in einer Schulatmosphäre zu arbeiten, die von Teamgeist, Freude am Lernen und einem vertrauensvollen, demokratischen Umgang miteinander geprägt ist.

Respekt

Toleranz ist für uns die Grundlage unserer Erziehungsarbeit: Wir akzeptieren uns in unserer Verschiedenheit und begegnen einander mit Respekt und Höflichkeit.

Jugendehrung für den Einsatz im Schulfaustball - Januar 2020

Als die Sportart vor zehn Jahren zum ersten Mal angeboten wurde, hatten die Schüler wenig Interesse an ihr. Mittlerweile gibt es unter ihnen sogar Landesmeister.

Faustball, was ist das?“ oder: „Och ne, keinen Bock“. Solche und ähnliche Äußerungen bekam Harte Stickan zu hören, als sie vor zehn Jahren diese Sportart am Schulzentrum Berne eingeführt hat. Dass diese Nischensportart sich bei den Schülerinnen und Schülern eines Tages einmal so großer Beliebtheit erfreuen würde, damit hätte die Sportlehrerin damals nicht gerechnet. Und mit den sportlichen Erfolgen, den ihre Schulmannschaften in diesem, dem Volleyball ähnelnden Mannschaftssport erzielen, schon gar nicht.

Nachdem die Achtklässler 2017 die Landesmeisterschaft errangen und das Schulzentrum Berne im vergangenen September als „Sportfreundliche Schule“ eine Plakette erhielt, können sich Schüler und Lehrer jetzt über die Auszeichnung „Faustballschule des Jahres“ freuen.

Auf der traditionellen Jugendehrung durch den Landesfachausschuss Faustball des Deutschen Turnerbundes in Delmenhorst wurden die Vertreter der Schule von dieser Auszeichnung überrascht.

„Faustball macht einfach Spaß. Man lernt viele neue Leute dabei kennen. Nachteile als Mädchen hat man nicht“, ist Josephine Raasch ganz begeistert von der Sportart, zu der das Schulzentrum in gemischten Mannschaften antritt.

Die Neuntklässlerin ist seit Jahren dabei. Genau wie ihre Klassenkameraden Melidon Milani und Simon Hartmann schätzt sie neben dem Teamgeist, dass zusammen etwas erlebt wird, wie beispielsweise die jährliche Teilnahme am Bezirksentscheid in Brettdorf.

Im Gegensatz zum Volleyball darf der Ball beim Faustball auch die Erde berühren, erklärt Harte Stickan. Sobald es das Wetter zulässt, wird draußen trainiert. „Sonnenbrand oder auch Gewitter und einen Platz unter Wasser haben wir schon beim Bezirksentscheid gehabt“, so die Erfahrung der drei Schüler, die ihr Zertifikat als Schulsportassistenten entweder schon in der Tasche haben oder gerade dabei sind, es zu machen. Denn auch das gehört für sie zum Sport dazu.

Die Kosten des Lehrgangs werden von der Firma Aljo übernommen, freut sich Harte Stickan, dass die Teilnahme an der im Zeugnis vermerkten Qualifikation so bei niemandem am Geld scheitern muss.

Froh sind Josephine, Melidon und Simon, dass erstmals in diesem Jahr auch die neunten und zehnten Klassen am Bezirksentscheid teilnehmen können. Bisher war das nur in den Klassen sechs bis acht möglich. „Zwei Busse mit Mannschaften und Sportassistenten werden wir am 7. Mai füllen“, ist die Sportlehrerin schon ganz gespannt auf das Turnier.

Dass Schulleiter Sönke Ehmen die Teilnahme am Bezirksentscheid ermöglicht, der schließlich in der Unterrichtszeit stattfindet, findet sie gut. Und Sönke Ehmen möchte dann endlich einmal die Gelegenheit nutzen, um die Schüler anzufeuern.

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

(Chinesisches Sprichwort)

Wir ermutigen unsere Schüler, sich offen,

tolerant und selbstbewusst

den Herausforderungen

des Lebens zu stellen.

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